Mathematik ➟ Software ➟ Kriterien

Computer – Warum?

Zunächst: Man kann Mathematik sehr gut ohne Computer verstehen. Auch zum Einüben und festigen der in der Schule vermittelten Techniken und Methoden benötigt man nicht unbedingt einen Computer.
Allerdings: Gute Mathematiksoftware kann zum tieferen Verständnis mathematischer Zusammenhänge beitragen und beim Einüben grundlegender mathematischer Fertigkeiten helfen.

Aus diesem Grund halte ich den Computer (einschließlich Notebooks, Tablet-PCs usw.) für ein grundsätzlich geeignetes Werkzeug für den Mathe­matik­unterricht und die häusliche Beschäftigung mit Mathematik. Wenn man Glück hat, dann überträgt sich die Begeisterung für das Medium auf die Mathematik und man erreicht durch den Computereinsatz, dass sich jemand mehr und intensiver mit Mathematik beschäftigt, als er es ansonsten täte.

Dieses Prinzip lässt sich im übrigen auch auf andere Weise nutzbar machen, nämlich durch mathematik­haltige Gesellschaftsspiele. Gerade bei jüngeren Kindern, speziell im Grundschulalter, lässt sich der Umgang mit Zahlen und grundlegender Mathematik auf diese Weise spielerisch fördern.
Beispiele: Mau-Mau, Elfer Raus, 6 nimmt, Numino, Heckmeck, Monopoly, Take it easy, Phase 10 uvm.

Gute Software

Es gibt im wesentlichen zwei Kriterien, an denen sich die Eignung von Mathematiksoftware bemisst:
Sie muss mathematisch gewinnbringend einsetzbar und so einfach zu bedienen sein, dass Schüler mit minimaler Einarbeitungszeit und intuitiv damit zurecht kommen.

Ein solcher gewinnbringender Einsatz ist inbesondere durch Software möglich, die Übungsaufgaben eines bekannten Typs generiert und kontrolliert (Aufgabengenerator) oder aber Zusammenhänge veranschaulicht, die anders nicht darstellbar sind (dynamische Visualisierung).

Für alle hier vorgestellten Programme gilt außerdem: Sie sind kostenlos. Es handelt sich weder um Demo-Versionen noch um Shareware und es ist auch keine Registrierung erforderlich. Man kann die Programme einfach über diese Seite herunterladen und einsetzen.